Timbaland, Keri Hilson, D.O.E. - The Way I Are (Max Dean Remix) | Neuvorstellung
Ein bekannter 2000er bekommt ein neues Clubprofil: Max Dean nimmt sich „The Way I Are“ vor und zieht den Timbaland-Klassiker in Richtung House. Der Remix bewahrt den Wiedererkennungswert und setzt darunter einen deutlich zeitgemäßeren Groove.
Wie Max Dean „The Way I Are“ von Timbaland mit House-Groove neu ausrichtet
Ins Programm kommt ein Remix, der mit einem sehr bekannten Original arbeitet und genau deshalb sauber dosieren muss. „The Way I Are“ gehört zu den Timbaland-Tracks, die den späten 2000er-Sound mitgeprägt haben: zusammen mit Keri Hilson und D.O.E., gebaut auf markanter Synth-Linie, trockener Rhythmik und einem Hook-Refrain, der sofort sitzt. Für die Neuauflage steht jetzt Max Dean am Pult, ein Londoner DJ und Produzent, der sich mit groovebetontem House, federnden Drums und klaren Bassfiguren einen Namen gemacht hat.
Morgens im Büro summt die Heizung, nasse Mäntel hängen über Stuhllehnen, der erste Kaffee riecht noch stark, und unter diesem halb wachen Raum schiebt der neue Groove sofort an. Sobald Keri Hilsons Stimme auftaucht, kippt die Atmosphäre von grau auf wach, weil Max Dean den Beat enger fasst und die bekannte Vorlage nicht ausstellt, sondern antreibt.
Das Original von 2007 wurde von Timbaland und Danja koproduziert und zählt zu den großen Crossover-Hits dieser Phase. Max Dean lässt die DNA erkennbar stehen, verschiebt aber die Statik deutlich Richtung House und Tech House. Die Vocals bleiben im Zentrum, dazu kommt ein rollenderes Low End, mehr Vorwärtsdrang und eine Struktur, die weniger auf Pop-Punchline als auf Clubfluss baut. Öffentliche Store-Einträge führen Max Dean als offiziellen Remixer; als Labelumfeld tauchen Blackground Records und Interscope auf. Einzelne Detailangaben zu erweiterten Credits variieren je nach Plattform, der Kern ist aber klar: Das ist kein Bootleg, sondern ein offizieller Umbau.
Was hier anders ist: Viele Remixe alter Hits leben nur vom Nostalgie-Effekt. Max Dean geht nüchterner ran. Er nimmt dem Original nichts von seiner Frechheit, macht es aber rhythmisch schlanker und damit kompatibel für aktuelle House-Umfelder.
Im Radio funktioniert das als Brücke zwischen Wiedererkennung und Gegenwartssound. Für Max Dean ist der Remix zugleich ein Statement: Er kann nicht nur Clubtools, sondern auch ikonisches Popmaterial anfassen, ohne es platt zu machen.
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