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Vogel lobt Klaus' 90-Meter-Sprint mehr als sein Tor

Für die SpVgg Greuther Fürth steht nach dem ersten Heimsieg ein Auswärtsspiel an. Der Trainer warnt vor einer «Kernkompetenz» des Gegners.

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Heiko Vogel Andreas Gora/dpa

Fürth (dpa) - Nach dem ersten Heimsieg der Saison in der 2. Fußball-Bundesliga hat Trainer Heiko Vogel von den Profis der SpVgg Greuther Fürth ein Erfolgserlebnis auswärts eingefordert. «Siege tun immer gut. Ich glaube, dass das auch ein sehr wichtiges Spiel war, weil die Braunschweiger doch ein unmittelbarer Konkurrent von uns sind. Auch der erste Heimsieg, der erste Zu-Null-Sieg, das gibt natürlich Selbstbewusstsein», sagte der Coach. «Es gilt jetzt aber auch, den Blick wieder auf den Sonntag zu werfen und da müssen wir bestätigen.»

«Müssen höllisch aufpassen»

Am Sonntag (13.30 Uhr) steht das Auswärtsspiel beim VfL Osnabrück an. Der Aufsteiger ist in der Tabelle einen Punkt hinter den Franken platziert. Vogel warnte sein Team vor der Konterstärke. «Die schalten unglaublich gut um und das dann auch mit aller Macht und Vehemenz», sagte der Coach. Es sei trügerisch, dass man oft den Ball haben werde und das Spiel machen müsse. «Da müssen wir höllisch aufpassen, dass wir dann nicht in den Konter laufen, weil das ist einfach eine Kernkompetenz von Osnabrück.»

Ein besonderes Spiel kommt auf Offensivkraft Felix Klaus zu. Der 34-Jährige wurde in Osnabrück geboren, Vater Fred Klaus spielte einst für den VfL. Klaus Junior bejubelte am vergangenen Wochenende einen besonderen Auftritt. Dank eines Doppelpacks des Kapitäns gewannen die Franken mit 2:0 (1:0) und zogen in der Tabelle an Eintracht Braunschweig vorbei. 

Sprint imposanter als Tor

Felix Klaus war auch vor dem Spiel in Osnabrück noch einmal Thema bei der Pressekonferenz - überraschenderweise nicht in erster Linie wegen seiner Tore. «Jetzt im Rückblick auf das Spiel haben wir auch noch mal wirklich darauf Wert gelegt, dass es Dinge gibt außerhalb der Tore, die Klausi zum Beispiel geschossen hat», sagte Vogel. «Ich fand seinen Sprint über 90 Meter, als er dann im eigenen Strafraum noch mal klärt, eigentlich noch viel imposanter als zum Beispiel das erste Tor, das technisch hoch anspruchsvoll war.»

© dpa-infocom, dpa:261023-930-884274/1