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Hoffmann: Wahlergebnisse ändern nichts an Reformbedarf

Der Chef der CSU-Landesgruppe im Bundestag will nach dem Wahlschock der CDU möglichst schnell in den Arbeitsmodus zurück. Der Reformbedarf sei groß.

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Herbstklausur CSU-Landtagsfraktion Michael Donhauser/dpa

Bad Staffelstein (dpa) - Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, will nach der Debatte um das schlechte Abschneiden der CDU in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin möglichst schnell wieder in den Arbeitsmodus übergehen. Die Wahlergebnisse hätten nichts geändert am Reformbedarf im Land, sagte Hoffmann im oberfränkischen Kloster Banz, wo die bayerische CSU-Landtagsfraktion ihre Herbstklausur abschließt. 

«Es wird jetzt im Herbst darum gehen, zu zeigen, dass wir das Land weiter voranbringen», sagte Hoffmann. «Wir reden hier über Großreformen, die es in diesem Land seit über 20 Jahren nicht gegeben hat.» Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Koalitionspartner SPD den Weg im Wesentlichen mitgehen werde. Die Union sei bereit, über Details zu verhandeln, etwa bei der sogenannten Rente mit 63, wenn es etwa um Härtefälle gehe. 

In der Union war nach den Wahlergebnissen eine Debatte auch um die Person von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) entbrannt. Vereinzelt waren Rücktrittsforderungen lautgeworden. Mehrheitlich hatte es jedoch Rückendeckung für den Regierungs- und Parteichef gegeben.

© dpa-infocom, dpa:260923-930-731012/3