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Ersehnter Dauerregen bringt in Bayern Überschwemmungen

Gullydeckel springen hoch, Keller laufen voll: Was der Dauerregen in Bayern bewirkt.

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Wetter in Bayern Karl-Josef Hildenbrand/dpa

München (dpa/lby) - Der langersehnte Dauerregen hat in Bayern mancherorts zu überfluteten Kellern und Unterführungen geführt. Über Verletzte war den Polizeipräsidien am späten Nachmittag zunächst nichts bekannt. Auf der Autobahn 71 in Unterfranken gab es einen Autounfall bei Aquaplaning, ansonsten wurden landesweit vereinzelt umgestürzte Bäume oder Bauzäune registriert. Starker Regen drückte so manchen Gullydeckel nach oben - aber «nichts Spektakuläres», hieß es etwa bei der Polizei in Kempten.

Auf der Bahnstrecke München-Pasing-Kochel stürzte ein Baum um. Nach Angaben der Deutschen Bahn wurde der Abschnitt zwischen Tutzing und Seeshaupt gesperrt - dort verkehren Regionalzüge. Es sei ein Ersatzverkehr mit Großraumtaxen eingerichtet worden.

Seit Wochen hat es in Bayern nicht mehr flächendeckend ausgiebig und langanhaltend geregnet. Die Landwirtschaft im Freistaat leidet enorm unter der Trockenheit. Auf den Wiesen wächst derzeit kaum Futter nach, das geerntet oder für Weidetiere genutzt werden kann.

© dpa-infocom, dpa:260821-930-564678/2